KOMMUNALE WÄRMEPLANUNG
9.12.2025 Abschlussbericht Kommunale Wärmeplanung für SeevetalDer abschließende Bericht der Kommunalen Wärmeplanung Seevetal bestätigt:
Maschen kann – und soll – ein Fernwärmegebiet werden.
Mit 36 MW Abwärme können wir tausende Haushalte mit Wärme versorgen, so dass Wärmepumpen in ganzen Quartieren überflüssig werden und die kommunale Dekarbonisierung massiv beschleunigt wird..
Wir wollen helfen, gemeinsam mit der Gemeinde ein grünes, regionales und hochmodernes Wärmenetz aufzubauen, das Maschen unabhängiger, klimafreundlicher und bezahlbarer macht.
ABSCHLUSSBERICHT LIEFERT ERSTE VOLLSTÄNDIGE, TECHNISCH BELASTBARE ANALYSE
Der Abschlussbericht der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) für die Gemeinde Seevetal liegt am 17.12.2025 zur Freigabe vor. Der rund 150 Seiten starke Bericht von EWE NETZ und greenventory liefert erstmals eine vollständige, technisch belastbare und gebäudescharfe Analyse der zukünftigen Wärmeversorgung. Damit liegt eine verbindliche Grundlage dafür vor, wie Maschen, Hörsten, Horst und die gesamten Gemeindeteile bis 2040 treibhausgasneutral beheizt werden können.
ZENTRALE ERGEBNISSE DER WÄRMEPLANUNG
Der Bericht zeigt klar:
-
Seevetal hat zahlreiche Eignungsgebiete für den Wärmenetzausbau – darunter das zweitgrößte Potential in Maschen.
-
Für dicht bebaute Wohn- und Gewerbegebiete sind zentrale Wärmenetze wirtschaftlich und technisch die beste Option.
-
Treibhausgasneutralität bis 2040 ist nur erreichbar, wenn unvermeidbare Abwärme und erneuerbare Großwärmequellen genutzt werden.
Genau hier kommt unser Projekt ins Spiel: Der Bericht bestätigt ausdrücklich, dass Abwärme eine tragende Säule der zukünftigen Wärmeversorgung werden muss. Auf Seite 119 wird dargestellt, dass Wärmenetze zukünftig zu großen Teilen durch erneuerbare Wärme und „unvermeidbare Abwärme“ gespeist werden sollen
36 MW ABWÄRME: EIN ENTSCHEIDENDER BEITRAG FÜR MASCHEN
Das geplante, voll ausgebaute Rechenzentrum an der K10 verfügt über bis zu 36 MW thermische Abwärme – konstant, grundlastfähig und zu 100 % CO₂-frei.
Die KWP stellt ausdrücklich dar:
-
Grundlastfähige, ständig verfügbare Wärmequellen sind entscheidend für den Wirtschaftlichkeitsnachweis von Wärmenetzen.
-
Abwärme zählt dabei zu den ökologisch und finanziell sinnvollsten Quellen (vgl. Kapitel 4.3 „Wärmepotenziale“).
Damit bestätigt der Bericht genau das, was wir seit Monaten erläutern:
Ein Rechenzentrum bietet eine regionale Wärmequelle, die weder die Bürger belastet noch zusätzliche Emissionen erzeugt – und Seevetal in die Lage versetzt, konsequent in Richtung Klimaneutralität zu gehen.
DER BERICHT WIDERLEGT FALSCHBEHAUPTUNGEN DER FREIEN WÄHLER:
Bei der Bürgerveranstaltung am 01.10.2025 behaupteten Vertreter der Freien Wähler öffentlich,
-
eine Fernwärmeversorgung Maschens sei „nicht möglich“,
-
man habe hierfür ein „Gutachten“,
-
und Abwärme könne angeblich nicht in ein Wärmenetz integriert werden.
Diese Aussagen sind durch den Abschlussbericht der Kommunalen Wärmeplanung schwarz auf weiß widerlegt.
Der Bericht stellt eindeutig fest:
-
Es gibt mehrere Wärmenetzeignungsgebiete in Maschen (vgl. Karten in Kapitel 5).
-
Maschen weist hohe Wärmeliniendichten auf – ein Kernelement für wirtschaftliche Netze.
-
Abwärme ist explizit als zentrale Quelle im Zielszenario 2040 vorgesehen.
-
Das Wärmenetz soll in Stufen ausgebaut werden und basiert nicht auf dezentralen Einzellösungen (Kapitel 6 und 7).
Oder kurz gesagt:
Das „Gutachten“, auf das sich die Freien Wähler beriefen, existiert entweder nicht – oder seine Aussagen sind fachlich nicht haltbar.
WAS BEDEUTET DER ABSCHLUSSBERICHT FÜR MASCHEN?
1. Fernwärm ist möglich.
Technisch, wirtschaftlich und laut EWE ausdrücklich sinnvoll.
2. Fernwärm ist möglich.
Die Gemeinde ist nun verpflichtet, Eignungsgebiete weiterzuverfolgen und bis Ende 2026 konkrete Ausbaupläne abzuleiten.
3. Die Abwärme des Rechenzentrums kann ein Schlüsselelement sein.
Genau das bestätigt der KWP-Bericht – und entgegen der Behauptungen mancher Lokalpolitiker.
4. Maschen kann durch das Rechenzentrum massiv profitieren:
-
-
langfristige Wärmepreise
-
CO₂-neutrale Wärme
-
geringere Belastung der Bürger beim Heizungswechsel
-
Unabhängigkeit von Wärmepumpen-Lärmemissionen
-
Reduktion individueller Investitionen in neue Heizsysteme
-
UNSER ANGEBOT AN DIE GEMEINDE:
WIR SCHAFFEN EINE GRUNDLASTFÄHIGER WÄRMEVERSORGUNG VERLÄSSLICH UND LANGFRISTIG
Wir wollen nicht nur ein Rechenzentrum bauen.
Wir wollen helfen, gemeinsam mit der Gemeinde ein grünes, regionales und hochmodernes Wärmenetz aufzubauen, das Maschen unabhängiger, klimafreundlicher und bezahlbarer macht.
Mit 36 MW Abwärme können wir:
-
tausende Haushalte mit Wärme versorgen,
-
Wärmepumpen in ganzen Quartieren überflüssig machen,
-
die kommunale Dekarbonisierung massiv beschleunigen.
FAZIT
Der Abschlussbericht der Kommunalen Wärmeplanung bestätigt:
Maschen kann – und soll – ein Fernwärmegebiet werden.
Er widerspricht inhaltlich klar den Behauptungen einzelner Lokalpolitiker und bestätigt unsere Position in vollem Umfang.
Und genau deshalb bleibt unser Versprechen stehen:
Wir leisten unseren Beitrag – technisch, wirtschaftlich und mit echter Verantwortung für die Region.

Thies May
Projektleiter Rechenzentrum Seevetal, REVITALIS
Thies May ist Bauingenieur. Er betreut das Projekt Rechenzentrum Seevetal für die REVITALIS. Als Rönneburger kennt er die Region, und als Geschäftsführer einer Energieberatung weiß er um die Bedeutung nachhaltiger Lösungen.
Sie haben Fragen?
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!