WAS HIER ENTSTEHT – UND WARUM
Das Projekt: Fakten und Hintergründe
Auf dem Grundstück an der A39 entsteht ein modernes Rechenzentrum. Der Standort wurde bewusst gewählt: Die Fläche ist bereits als Gewerbegebiet ausgewiesen und fügt sich gut in die bestehende verkehrliche und infrastrukturelle Struktur der Gemeinde ein.
Das Projekt steht für eine verantwortungsvolle Nutzung des Geländes mit Blick auf regionale Wertschöpfung, eine möglichst geringe Belastung für Mensch und Umwelt sowie einen nachhaltigen Betrieb. Geplant ist eine leistungsfähige IT-Infrastruktur in flacher Bauweise, die effizient arbeitet und ihre entstehende Abwärme sinnvoll zur Wärmeversorgung nutzt.
So wächst hier digitale Zukunft, die Rücksicht nimmt: leistungsstark, nachhaltig und fest in der Region verankert.
NUTZUNG
Rechenzentrum mit modularer Gebäudestruktur
FLÄCHE
37.300m Grundstück, ca. 45.500m IT-Nutzfläche
GEBÄUDEHÖHE
Flache Bauweise: drei Geschosse mit je ca. 6,5 m
VERKEHR
Keine zusätzliche Belastung der Ortsmitte
WÄRME
Nutzung der Abwärme zur Versorgung umliegender Gebäude (Nah- und Fernwärme)
ARBEITSPLÄTZE
40-60 direkte Stellen und zahlreiche indirekte Beschäftigungsmöglichkeiten
STANDORT
Horster Landstraße / Winsener Landstraße, direkt an der A39
VORHABENTRÄGER
REVITALIS
Hamburg
Rechenzentrum / Datacenter
Technik, Nutzen und Chancen
Ein Rechenzentrum, oder auch Datacenter, ist eine hochmoderne, flächige IT-Infrastrukturanlage, die für den Betrieb tausender Server ausgelegt ist. Dies ist nicht nur gut für die digitale Infrastruktur, sondern schafft auch Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft. Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen in der Region profitieren von schnelleren, zuverlässigeren digitalen Diensten.
Rechenzentren umfassen typischerweise modulare Gebäudekomplexe mit jeweils redundanter Strom- und Kühltechnik. Ein 60 MW-Rechenzentrum beansprucht oft 30.000 bis 50.000 Quadratmeter Fläche für Gebäude und Infrastruktur.
Die Energieversorgung erfolgt über eigene Umspannwerke, Notstromaggregate und Batteriespeicher. Auf dem Dach oder angrenzenden Flächen befinden sich Wärmepumpen oder Kühltürme. Durch den Betrieb rund um die Uhr und die hohen Abwärmemengen verfügt ein Rechenzentrum über die Grundlastfähigkeit zur Bereitstellung von Nah-/ Fernwärme.
Die Gebäudearchitektur orientiert sich an der Funktion: flache, breite Einzelgebäude mit strukturierter Verkabelung, Zugangskontrollen, Brandschutzanlagen und Klimaregelung. Nachhaltige Anlagen setzen auf Abwärmenutzung, Gründächer, Regenwassermanagement und Ökostrom.